Additive Fertigung für Gewerbe und Industrie

Additive Fertigung für Gewerbe und Industrie

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Zerspanen versus additive Fertigung

Klassisch gefertigt oder besser 3D-Druck?

Die Kombination macht’s: Zumindest zurzeit noch, sofern man industrielle Funktionsbauteile additiv herstellen möchte, bei denen genaue Maßangaben und enge Maßtoleranzen ausschlaggebend für deren Einsatz z. B. in einer Maschine oder Anwendung sind.

Wir kombinieren die Vorteile beider Fertigungsverfahren  die Designfreiheit und der hohe Komplexitätsgrad des 3D-Drucks sowie die präzisen Möglichkeiten in der zerspanenden (Nach-) Bearbeitung und umgehen so die Grenzen der additiven Fertigung. Denn in der additiven Fertigung kann nur mit den maschineneigenen Fertigungstoleranzen gearbeitet werden, die aber von Maschine zu Maschine verschieden, aber auch von der Bauteilplatzierung im Bauraum abhängig und somit stark schwankend sind. Werden genaue Toleranzen für z.B. Passungen o.ä. benötigt, sind diese oft nicht umsetzbar bzw. unter Umständen nicht reproduzierbar, was eine (Klein-) Serienfertigung unter Umständen kompliziert oder gar unmöglich machen kann.

Zerspanen

Im Bereich steht Ihnen unsere über sechzigjährige Expertise in der Kunststoffzerspanung zur Verfügung.

  • Gesamte Auswahl unserer Kunststoffe
  • Fertigung kleiner Stückzahlen und Einzelteile
  • Präzise Möglichkeiten der Bearbeitung und Nachbearbeitung
  • Äußerst robuste und langlebige Produkte
  • Fertigung von großvolumigen Teilen
  • Erfahren Sie mehr über unseren Möglichkeiten

Additive Fertigung (3D-Druck)

Murtfeldt setzt beim 3D-Druck auf ein generatives Fertigungsverfahren, die additive Fertigung (Additive Manufacturing). Diese bietet im Vergleich zum Zerspanen, Gießen oder Extrudieren eine Reihe von Vorteilen:

  • Kostengünstig gefertigte Modelle und Prototypen
  • Höhere Materialeffizienz
  • Schnelle Generierung von Bauteilen und Prototypen
  • Fertigung kleinster Stückzahlen und Einzelteile
  • Bauteile mit komplexen Strukturen
  • Bauteile mit verzweigten Hohlräumen
  • Bauteile mit kleinteiligen Strukturen

Wann lohnt sich die additive Fertigung?

Die additive Fertigung lohnt sich immer dann, wenn bestimmte Anforderungen an Produkte durch konventionelle Herstellungsverfahren nicht mehr erfüllt werden können. Bereits ein Punkt kann ausreichend sein, um eine generative Fertigung zu rechtfertigen. Wenn alle drei Punkte erfüllt sind, sind andere Herstellungsmethoden nahezu ausgeschlossen. Dazu gehören:

Funktionsintegration

Additive Fertigungsverfahren erlauben es, verschiedene Funktionen in ein einziges Bauteil zu vereinen – ohne zusätzlichen Montageaufwand! So können Bauteile realisiert werden, die anderweitig nur als Baugruppe möglich sind. Hierzu zählen zum Beispiel bewegliche Bauteile, Scharniere, Gelenke oder Schnapphaken. Im weitesten Sinne zählt hierzu auch die Integration von Luftkanälen oder anderen Führungen. Die sich hieraus ergebenden Vorteile sind vielfältig – von der Gewichtsersparnis über die vereinfachte Montage bis hin zu geringeren Lagerkosten.

Komplexe Geometrie

Diese lässt sich mit konventionellen Verfahren nur schwer bis gar nicht herstellen, da Hinterschnitte und Hohlräume oft Probleme bereiten oder zumindest hohe Kosten verursachen.

Individualisierung

Mit der additiven Fertigung können individuell angepasste Produkte von Losgröße 1 bis Kleinserie nach Anforderungen des Kunden hergestellt werden. Jedes Bauteil kann individuell ohne Mehrkosten ausgeführt werden.